Freitag, 27. Juli 2007

Flughafen Shenzhen – Anreise nach Guilin

Von Flughäfen kennt man normalerweise perfektionierte Abläufe. In China ist das auch ein wenig anders. Mit Hainan Airlines sollte es für knapp 40 Euro nach Guillin gehen. Die Reiseagentur rief netterweise ca. 2,5h vor Abflug an, dass der Flug ca. 3h später geht. So weit so gut. Dummerweise ist man normalerweise so kurz vorher schon auf dem Weg zum Flughafen und es war sowieso egal.

Am Schalter herrschte reger Betrieb, weil ein Flug nach Beijing scheinbar gestrichen wurde und alle noch schnell umbuchen wollten. Scheinbar gilt, dass derjenige, der am lautesten schreit und am besten Drängeln kann gewinnt. Im Notfall geht man eben direkt hinter die Theke und macht dem Servicepersonal klar, was es zu tun hat.

Nachdem scheinbar am Serviceschalter nichts zu holen war, rannte die aufgebrachte Menge zum Check in-Schalter und versuchte dort mit Wortgewallt zum Ziele zu kommen. Als dann mehrere Personen im Getümmel den Schalter „bestiegen“ und die Fluggepäckwage auf Ihr Maximum prüften, wurde dann mit Hilfe von massivem Sicherheitspersonal die Angelegenheit etwas beruhigt.

Letztendlich doch in Guilin angekommen ging es dann in einer kurzen Taxifahrt über 90min nach Yangshuo zum Hotel. Dabei war erstaunlich was sich nachts um 2 alles Unbeleuchtetes auf der Straße herumtrieb. Aber trotz Abhärtung von den Mr. Liang Fahrten in Beijijng, haben solche nächtlichen Überholmanöver doch ihren besonderen Kick. Kurz gesagt: Es kommt einfach nicht gut vor Bergkuppen zu überholen und dann neben einem LKW erstaunt in zwei sich schnell nähernde Lichtkegel zu starren…. (Da werden Erinnerungen an B80 Fahrten mit Thomas S. und Ignac L. wach…)

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