Auf ging es von München aus mit Qatar Airlines nach Hong Kong. Das lag einfach daran, dass die am billigsten waren. Gehört hatte ich über Qatar Airlines sehr Unterschiedliches. Einerseits, dass sie nie pünktlich sind, aber anderseits aber sehr freundliches Personal haben und sehr modern ausgestattet sind. Beides kann ich bestätigen. Ein 6h Zwischenstopp in Qatar klingt spannender als erwartet, aber entwickelte sich als schweißtreibend und extrem langweilig. Bei Ankunft war es schon dunkel, aber feuchtschwüle 36 Grad erschlugen einen trotzdem beim Verlassen des Flugzeuges, eh man anschließend in der 15minütigen Busrundfahrt um die halbe Landebahn wieder schockgefrostet wurde.
Von den ganzen verschleierten Frauen hatte mir ja schon Kostas erzählt, aber dass sich selbst bei dieser Einheitskleidung mit u.a. dezenten „CK“ Schriftzügen auf Ihren Schleiern modische Akzente setzen ließen, war mir neu.
Meine lange Weile in der überfüllten Wartehalte reduzierte sich erst, als ich das kostenlose WLAN entdeckte. Die nächsten 2,5h waren also gerettet (länger hält mein Akku nicht…). Nachdem ich dann zum dritten Mal durch die Dutyfreeshops gestöbert bin und ich mich gewundert habe, wie man bei so teuren Preisen noch mit Steuerfreiheit werben kann, entdeckte ich dann noch eine Steckdose, die mir die restliche Zeit erträglich machte eh es dann mit einer geringfügigen Verspätung von 1h weitering…
In Hong Kong angekommen, wurde ich zum Glück abgeholt und dann ging‘s gleich nach Shenzhen, wo ich dann übermüdet meine Basis für die nächsten Wochen aufschlagen konnte.
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