Hong Kong ist wirklich sehr spannend und obwohl die Leute genauso aussehen wie in Mainland, ist es schon ein krasser Unterschied zu „Normalchina“. Alles läuft sehr zivilisiert ab, wenn man mal davon absieht, dass die Umsetzung der „Erst raus, dann rein“-Regel in der U-Bahn noch zu wünschen übrig lässt. Aber das ist ja in München teilweise auch nicht anders. Dafür hat es mir hier umso mehr Spaß gemacht, mir besonders viel Zeit beim Einsteigen zu lassen, so dass die Drängler etwas gestoppt werden. Aber eh ich all die 7 Millionen Hongkongnesen umerzogen habe, liegt noch viel Arbeit vor mir...
Richtig cool ist in Hong Kong aber die Octopus Card (Ist ne Karte, mit der man per Funk bezahlen kann). Während das in Deutschland noch alles Zukunftsszenarien sind, ist diese Technik hier Standard und von Alt und Jung genutzt. Mit der Karte kann ich neben U-Bahn, Bussen, Fähren auch in Supermärkten, McDoof, Starbucks usw. bezahlen. Dabei muss ich nur lässig mein 6 Euro Fake Bally Portmonee (in der natürlich die Oktopuskarte steckt) kurz auf den Empfänger halten und dem Guthaben beim „Davonschwinden“ zusehen...
Außerdem gefällt mir, dass man als Lao Wai (Ausländer) hier nicht wie ein entlaufenes Tier aus dem Zoo angeschaut wird. Kurz gesagt, es lässt sich dort gut leben.
Da ich von einigen zwecks Visum gefragt wurde: Für Hong Kong braucht man kein Visum, es reicht ein Deutscher Reisepass. Für Mainland China braucht man aber ein Visum, was man sich in Deutschland oder wie ich gerade auch in Hong Kong besorgen kann.
Arbeitstechnisch bin ich noch nicht weiter gekommen (bzw. habe noch nichts angefangen). Studiere zwar fleißig den hiesigen Arbeitsmarkt, aber eh ich nicht alle meine Zeugnisse habe, will ich noch nichts starten…
1 Kommentar:
Hi lese grad ein Buch über die Entstehung von Hong Kong... nennt sich Tai Pan ist ziemlich cool. Warst du zufällig mal am Glessings Point von dem im Buch die Rede ist? Viele Grüße
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