Das Quartier wurde auf der Webseite als das ruhige Paradies auf Erden beworben. Die Ruhe war nur bedingt vorhanden, aber die Gegend war sehr schön. Das Quartier lag etwas außerhalb und da wurden einem schnell die Nachteile klar. Ein wenig Floßfahren sollte 14 Euro (!) pro Person kosten und die Fährräder kosteten auch statt 1 Euro wie in der Stadt 5 Euro. Aber was soll man machen.
An dem Fahrrad ging trotz Luxuspreis dafür wirklich so gut wie gar nichts. Eine Vollbremsung aus geringer Geschwindigkeit konnte mit Fußeinsatz schon seine 10m dauern…dafür funktionierte aber ein Bauteil bestens: Die Klingel! Und die wurde auch gut von mir genutzt. Damit klingelte ich jedes Gefährt an, was mir in die Nähe kam bzw. mich doof anhupte (auch wenn es die Meisten nicht hörten).
Daher war ein Schutzhelm bitter nötig. Die Windschnittig war nicht gerade optimal, der gebotene Schutz wohl auch eher mangelhaft (wurde nicht getestet), aber für den Sonnenschutz- und Preisfaktor (1 Euro) kann man schon die Note 1.0 vergeben.
Dann ging es zum Moonhill. Der Berg hat dort eine Art mondförmigen Durchbruch. Da dort schon der Clinton hochgestapft ist, sollte es trotz brütender Hitze möglich sein dort hoch zu gehen.
Eskortiert wurde jeder Wanderer von Einheimischen, die mit Kühlboxen mit kalten Getränken einem nicht von der Seite wichen (bzw. nervten). Sie motivierten einen auch mit sehr freundlicher Art, doch noch ganz hoch auf den Gipfel zu gehen (Natürlich damit man dann total durstig ist und etwas kauft). Und das Konzept ging auf, denn als die eigenen Wasservorräte sich dem Ende neigten, war man dann doch irgendwie froh für 50 Cent ne gekühlte Coke zu erstehen.